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Mehr als nur ein neuer Anstrich

Warmes Rot und Cognac-Töne: Das 42 Grad Fieber wurde frisch renoviert. Foto: Drescher

42 Grad Fieber eröffnet am Samstag nach Umbau – Theken und Tanzflächen wurden deutlich vergrößert.

Von Falk-Martin Drescher, 02.09.2015.

Braunschweig. Das 42 Grad Fieber im Kalenwall ist eine Institution im Braunschweiger Nachtleben. Gestartet als „Wohnzimmer“ für rund 150 Gäste in der Wallstraße zieht der Club heute an jedem Öffnungstag, freitags und samstags, mehr als die doppelte Anzahl in die Räumlichkeiten im Partybunker, der auch das Cave Noire sowie den Lindbergh Palace beherbergt.

Im Oktober feiert das Fieber zehnjährigen Geburtstag. Die mehr als sieben Jahre im Kalenwall – sie haben ihre Spuren hinterlassen. Zeit für einen Umbau, dachten sich die Betreiber Oliver Strauß und Tim Lemke. Am Sonnabend (5. September) steht nun das „Reopening“ auf dem Plan.

„Man kann hier schon von einer Kernsanierung sprechen“, erklärt Strauß bei einer Begehung während der aktuell laufenden Umbauphase. Der Club, er hat sich deutlich verändert. Es war an der Zeit, das Konzept zu ändern. Dennoch soll der Charme, das Gefühl gerade im 42 Grad Fieber zu feiern, beibehalten werden. Die Bereiche wurden anders aufgeteilt, Wände herausgerissen, Theken als auch Tanzflächen vergrößert, deutlich mehr Sitzbereiche geschaffen. Enge Durchgänge, die bei hoher Besucheranzahl zu einer echten Herausforderung werden konnten, wurden aufgelockert.

Dazu Strauß: „Wir haben in den vergangenen Monaten viel mit den Gästen gesprochen. Auch eben jenen, die nur noch selten in das Fieber gekommen sind.“ Einige, darunter langjährige Stammgäste, vermissten zusätzliche Sitzgelegenheiten. „Die Leute wollen nicht nur tanzen, sondern eine Mischung aus Entspannung und Feiern haben“, erklärt der Gastronom.
Mehr als ein Dutzend Bars und Diskotheken betreibt das Duo mittlerweile in Braunschweig und Wolfsburg, darunter das Schwanensee, XO, Gewandhaus, Sonnendeck Süd sowie Tao. Schon der erste Standort vom Fieber war für seine Gemütlichkeit bekannt. Das soll auch nach dem Umbau im Kalenwall so bleiben. „Das ist uns eine Herzensangelegenheit.“ Große LED-Wände beispielsweise, wie sie einige Mitbewerber stärker verbauen würden, seien ein interessantes Feature, „die nützen allerdings nichts, wenn es nicht gemütlich ist“, so Strauß.

Nun sorgen warme Brauntöne für die richtige Atmosphäre,
cognacfarbene Sitzmöbel wurden extra angefertigt. „Wir haben uns auf dunkle und gesetzte Farben konzentriert“, erklärt der Betreiber. Mehr als 30 000 Euro wurden für neue Lichtanlagen investiert, ein neues Soundsystem soll einen besseren Klang versprechen.

„Tim und ich hatten schon immer unseren eigenen Baustil, arbeiten etwa auch mit anderen Materialien“, fügt Strauß hinzu. Auch im umgebauten Fieber kommen Spiegel zum Einsatz, der Teppichboden weicht nun einem speziellen Asphalt. Die vielen Discokugeln – ein markantes Merkmal des Clubs – wird es weiterhin geben. Neu dafür sind „Bereiche mit anderer Musik“, deutet der Discotier bis dato unerschlossene Räume an. Außerdem wurden für größere Gruppen eigene Bereiche mit eigener Theke geschaffen.
Am Sonnabend können interessierte Nachtschwärmer erstmals wieder im Fieber durch die Nacht tanzen, dann wird zur „Reopening Night“ begrüßt. Auf dem Mainfloor wird DJ Santoz für Club Music sorgen, im neuen „Red Room“ gibt es House Music von DJ Deliriouz.
Beginn ist um 23 Uhr, Details gibt es auf www.facebook.de/42fieber.
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