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Magniviertel in allen Facetten

Gestern Nachmittag im Magniviertel: Eine Stadt auf den Beinen. Foto: Thomas Ammerpohl

Rund 100 000 Besucher werden zum 40. Magnifest erwartet – Heute noch bis 22 Uhr Programm.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 08.09.2013

Braunschweig. Ein Puddingwettessen soll 1974 der Höhepunkt beim ersten Magnifest gewesen sein – da hat sich eine Menge getan. Noch bis heute 22 Uhr lockt ein Programm, so facettenreich wie das Viertel.

Gestern war der Tag der Kinder. Das Wetter perfekt, manchem zu warm, die jungen Besucher auf dem Löwenwall aber hatten nur Spaß. Tretbootfahren, Bungee-Jumping, Theater, Musical, Spiel, einfach alles, was ein Kinderherz begehrt, dazu viele Sportvereine, die an ihren Ständen um potenziellen Nachwuchs warben. Auch heute noch sind Familien beim Kinderprogramm am Löwenwall bis 18 Uhr bestens aufgehoben.
„Wir haben mehr als 50 Künstler verpflichtet“, sagt Undercover-Projektmanager Paul Kunze zum Programm, „41 davon kommen aus Braunschweig.“ Gerade zum 40. Geburtstag des Magnifestes sei das eine schöne Sache, „denn dieses besondere Event verbindet die Menschen der Stadt wie kaum ein anderes.“
„Der charmante Open-Air-Festival-Charakter sucht über die Stadtgrenzen hinaus seinesgleichen“, sagte Gerold Leppa, Geschäftsführer Stadtmarketing, zur Eröffnung, „durch das Magnifest kommen an einem Wochenende sehr viele Menschen und begeistern sich für das Viertel .“ Das tun sie ganz offensichtlich. Trauben von Menschen stehen vor urigen Kneipen und an den Tresen der Stände, es fließen Bier und Bowle, es wird gegessen, gesungen, gelacht und getanzt. Bands wie Glare oder Bluespower werden bejubelt, der musikalische Nachwuchs gefeiert, das Mittelalter hat eine eigene Gasse, und die Meile mit irischem Folk ist ganz neu auf dem Fest. Eine quirlige, liebenswert gemütliche Atmosphäre.
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