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Kurioses und Ernsthaftes zur Mobilität

Das „Festival der Utopie“ findet auf der Hertie-Brache in Peine statt. Foto: dre

Beim „Festival der Utopie“ am 13. und 14. September darf gesponnen werden – Nur noch wenige Plätze frei.

Von Falk-Martin Drescher, 25.08.2013

Braunschweig/Peine. Ein „undurchführbar erscheinender Plan“, eine „Idee ohne reale Grundlage“ – so definiert der Duden die „Utopie“. Beim „Festival der Utopie“ am 13. und 14. September dürfen 100 Teilnehmer zwischen 18 und 35 Jahren über Ideen genau dieses Kalibers nachdenken.

„,Es geht um die Schaffung von Möglichkeitsräumen und Plattformen“, sagt Minna Oltersdorf vom Veranstalter Haus der Wissenschaft. Partner sind die Allianz für die Region und die Wolfsburg AG.
„Es ging darum, ein neues Format zu entwickeln. Eines mit und von den jungen Leuten“, erklärte Annette Schütze, Projektmanagerin der Wolfsburg AG und Koordinatorin für die Allianz für die Region. Geplant ist am 13. und 14. September ein „Jahrmarkt für kuriose Gedanken und ernsthafte Utopien zum Thema Mobilität“, so die Ankündigung.
Busverbindungen, Fahrradwege, Pendlerverkehr, Staumanagement, Sharing-Modelle – die Liste an möglichen Aspekten zu dem Thema ist lang. An einem „Nicht-Mehr-Noch-Nicht-Ort“ – der Hertie-Brache in der Innenstadt von Peine – sollen die „Utopisten“ dazu gemeinsame Ideen für die Region um Braunschweig und Wolfsburg entwickeln.
„Junge Menschen denken heutzutage ganz anders darüber nach, was Mobilität für sie bedeutet“, erläuterte Schütze. Habe man früher Wert daraufgelegt, sich mit Eintritt in die Volljährigkeit sofort Führerschein und Auto zuzulegen, spiele das bei vielen heute eher eine untergeordnete Rolle. Mit Blick auf Ideen wie das „Car-Sharing“ lautet das Motto „Teilen statt Besitzen“.
Auf die Teilnehmer warten zehn Workshops, die sich jeweils auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Thema auseinandersetzen. Zwischendurch gibt es auflockernde Programmpunkte wie etwa „Wissensduschen“ mit kurzen Impulsvorträgen.
Am ersten Abend wird das Festival mit einem Konzert, am zweiten mit gemeinsamen Diskussionen, Inszenierungen und einem Austausch mit den „Strippenziehern“ der Region – geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur – abgerundet.
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