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Hochwasser: Kein Floß auf die Oker

Zum ersten Mal führt die Oker während des "Jazz auf der Oker" Hochwasser und ist damit für das Band-Floß gesperrt.

Risiko aufgrund der Strömung zu hoch.

Von Andreas Konrad, 03.08.2014.

Braunschweig. Die Natur macht dem traditionellen Floß der Saratoga Seven beim „Jazz auf der Oker“ einen Strich durch die Rechnung. Die Oker führt Hochwasser, der Bootsverkehr ist bis voraussichtlich Mitte nächster Woche eingestellt.

„Aufgrund des starken Regens der letzten Tage haben wir viel ablaufendes Wasser aus dem Harzvorland, welches Braunschweig über die Oker durchqueren muss“, beschreibt Claus Wilske von der Abteilung Gewässerdienst der Stadtentwässerung die Ausgangslage. „Durch die große Wassermenge entsteht eine hohe Strömungsgeschwindigkeit der Oker, die bei Flößen aufgrund derer schwacher Motoren eine große Gefahr des Abtreibens birgt“, so Wilske weiter. Aus diesem Grund spricht der Gewässerdienst die dringende Empfehlung aus, die Oker nicht mit dem Boot zu befahren.
„Für uns ist diese Empfehlung bindend, da wir gewerblich Boote verleihen“, sagt Dieter Werner, Inhaber der OkerTour, der auch das Floß für den „Jazz auf der Oker“ zur Verfügung gestellt hätte. „Hochwasserwarnung heißt für uns, alle Fahrzeuge anbinden, sichern und den Betrieb einstellen.“ Doppelt bitter für Werner, da ihm am Wochenende das komplette Verleih-Geschäft wegbricht. Ein Ausfall, der so gut wie nicht aufzuholen sei, so Werner weiter, der auch dringend davon abrät, die Oker mit privaten Booten zu befahren.
So spielt die Saratoga Seven am heutigen Sonntag erstmalig auf dem Trockenen.
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