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Gute Vorsätze schnell vergessen

Forsa hat die Deutschen nach kleinen Sünden gefragt.

Braunschweig, 01.01.2016.

Wenn das Jahresende naht, rücken die guten Vorsätze, die man im Januar gefasst hat, wieder in den Vordergrund. Wie viele davon wurden nun wirklich umgesetzt? Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat bei den Deutschen nachgefragt: Welche kleinen Sünden durchkreuzten im Laufe des Jahres die wohlgemeinten Absichten?

Im ersten Teil geht es um das Dauerthema Gesundheit: Mehr Bewegung, weniger Süßes und mehr Obst oder Gemüse wären schön gewesen – bei vielen sah das allerdings anders aus.

Vor allem junge Menschen sündigen bei Bewegung und gesunder Ernährung
61 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich in diesem Jahr zu wenig bewegt beziehungsweise zu wenig Sport getrieben haben. Vor allem bei den 18 bis 29–Jährigen outen sich 67 Prozent als Bewegungsmuffel.
Auch bei der Ernährung liegen die Unter-30-Jährigen vorne: 46 Prozent denken, zu wenig Obst und Gemüse gegessen zu haben. Insgesamt geben 54 Prozent an, zu viel Süßes oder Fettiges gegessen zu haben." Hier liegen die Unter-30-Jährigen mit 46 Prozent ebenfalls vorne.

Aus 2014 nicht gelernt: Immer noch viel Alkohol, Stress und mangelnde Vorsorge
Aber auch wenn es um Alkoholgenuss, Stress und vernachlässigte Gesundheitsvorsorge geht, gestehen die Deutschen ihre kleinen Alltagssünden: 16 Prozent aller Befragten geben zu, dass sie zu viel Alkohol getrunken haben. Vor allem Männer (20 Prozent) und die Unter-30-Jährigen (21 Prozent) haben ihrem Empfinden nach zu viel Alkohol getrunken.
Frauen sehen dies für sich nur zu 11 Prozent, allerdings stieg bei ihnen dieses Jahr der Wert deutlich: Im Vorjahr gaben nur 6 Prozent an, zu viel Alkohol getrunken zu haben.
Zusätzlich klagen 37 Prozent der Befragten über zu viel Stress, vor allem die Altersgruppe der 30 bis 44-Jährigen erreicht hier hohe Werte. In Anbetracht dessen ist es nicht verwunderlich, dass auch die Gesundheitsvorsorge auf der Strecke blieb: Insgesamt 26 Prozent versäumten Vorsorgeuntersuchungen beim Haus- oder Zahnarzt.

Keine Sünden können lediglich acht Prozent der Interviewten für sich verbuchen, das sind nur zwei Prozent mehr als im Vorjahr – aus den Sünden von 2014 wurde offensichtlich wenig gelernt.
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