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Garten ohne Grenzen geplant

Neues Freizeitangebot für Senioren nicht nur aus Deutschland – Vorstellung am 19. Januar.

Braunschweig (m). 15.01.2012

Gemüse ernten, sich an blühenden Blumen erfreuen, beim Unkrautjäten miteinander reden, die Sonne genießen. Ein neues Gartenprojekt im Westlichen Ringgebiet will den Boden bereiten für ein harmonisches Miteinander verschiedener Kulturen. Speziell Senioren sollen angesprochen werden.

Das Seniorenbüro der Stadt, der Bezirksverband Braunschweig der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Caritasverband Braunschweig möchten insbesondere älteren Menschen, die aus dem Ausland gekommen sind und ihren Lebensabend hier in Braunschweig verbringen, ein spezielles und neues Angebot machen. Die drei Projektträger laden in einen Garten ohne Grenzen ein, der ab Frühjahr auf einem 2500 Quadratmeter großen Bereich am Westbahnhof, am südlichen Ende der Blumenstraße, entstehen soll. Dort ist wilder Bewuchs bereits beseitigt worden. Die Fläche ist für erste gärtnerische Aktivitäten vorbereitet. Kommt die Idee bei der Zielgruppe gut an, ist eine Erweiterung um zusätzliche 1500 Quadratmeter möglich.
Der Garten ohne Grenzen soll ältere Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenführen. Auch Deutsche dürfen mitmachen. Strenge Gestaltungsrichtlinien wie in Kleingartenvereinen bestehen nicht. Wer mitmachen will, muss keine Pacht zahlen, auch keinen Mitgliedsbeitrag. Das Gartengelände stellt die Stadt zur Verfügung. Der Garten ohne Grenzen gehört zu den Maßnahmen der Sozialen Stadt und ist Teil der so genannten Altenhilfeplanung der Stadt.
Ein erstes Vorbereitungstreffen ist für Donnerstag (19. Januar) geplant. „Wir hoffen, dass sich an diesem Nachmittag schon einige Gartenfreunde bereiterklären, bei der vorbereitenden Gestaltung des Geländes im Frühjahr zu helfen“, sagen die Organisatoren. Auch die ersten Beete oder Garteneinheiten könnten an dem Nachmittag schon verteilt werden.
Keiner muss einen genau definierten Anteil an Gemeinschaftsarbeit leisten, sondern jeder so viel, wie er möchte und kann. Wer ein Blumenbeet betreuen möchte, ist genauso willkommen wie jemand, der Gemüse für seine ganze Familie anbauen möchte oder derjenige, der nur auf einer Bank sitzen und das Gespräch mit Gleichgesinnten suchen möchte, um nicht allein zu sein. Ein reger Austausch, auch mit Gruppen und Vereinen aus der Nachbarschaft, könnte entstehen.

Erstes Treffen: Die drei beteiligten Einrichtungen, Seniorenbüro, Awo-Bezirksverband und Caritasverband, wollen den Garten ohne Grenzen allen Interessenten am Donnerstag (19. Januar) von 15 Uhr an in der Awo-Begegnungsstätte, Frankfurter Straße 18, während einer Informationsveranstaltung vorstellen.
Damit auch ausländische Mitbürger an dem Informationsnachmittag alles verstehen und Fragen stellen können, gibt es Übersetzungen in türkische, russische und eventuell in italienische Sprache.
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1 Kommentar
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Uwe Poppe aus Braunschweig - Nordstadt | 05.10.2013 | 14:52  
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