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Ein Versuch zu helfen

Schwer zu ertragen: Bilder vom Leid einer Mutter, von traumatisierten Menschen im Katastrophengebiet. (Foto: Foto: Getty Images)

Verzweiflung überall – nach dem verheerenden Taifun laufen die Hilfsaktionen an, auch in Braunschweig. Benjamin Lau vom Deutsch-Philippinischen Kulturkreis hat gemeinsam mit den anderen Vereinsmitgliedern eine Spendensammlung organisiert

Von Ingeborg Obi-Preuß, 13.11.2013
„Wir werden das Geld direkt ins Katastrophengebiet bringen“, verspricht er, „alle Reisekosten werden wir selbst bezahlen. Von den Spenden kommt jeder Cent an“, betont der 25-Jährige.
„Meine Familie ist zum Glück kaum von der Katastrophe betroffen“, sagt Benjamin Lau, „sie wohnt im Norden der Philippinen, dort war der Taifun nicht so stark.“
Hunderttausende seiner Landsleute jedoch stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die großen Hilfsorganisationen sammeln Geld und haben schon Lieferungen mit Medikamenten und Lebensmitteln auf den Weg gebracht.
„Aber nach dem, was wir hören, sind die meisten Straßen und Wege völlig blockiert, manche Gegenden sind kaum zu erreichen“, sagt Lau. Er steht im engen Kontakt mit Verwandten und Freunden in seiner Heimat, vor allem das Internetportal Facebook ist ihm jetzt eine große Hilfe. „Die Philippiner sind zu 85 Prozent Facebook-Nutzer“, erzählt er. Zwar ist in weiten Teilen im Katastrophengebiet kein Internet verfügbar, „aber es gibt doch immer wieder Computer, die funktionieren, es ist eine Chance, vermisste Menschen zu suchen und zu finden.“
Spenden sind möglich: Deutsch-Philippinischer Kulturkreis, Stichwort SOS-Taifun, Konto 0000 290 643/Nord/LB, BLZ 250 500 00. Für Fragen oder Informationen steht Benjamin Lau zur Verfügung unter der Mobilnummer (0151) 25 255 361.
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