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Die Nacht wird zum Tag gemacht

TU-Night bringt am Sonnabend von 18 bis 1 Uhr Musik und Forschung in Einklang.

Von Daniel Beutler, 27.06.2012.

Braunschweig. Am Sonnabend macht die TU Braunschweig die Nacht zum Tag. Zum einen bewirbt sich die TU-Night darum, den TU-Day zu ersetzten, zum anderen steht das Licht im Mittelpunkt.

In den vergangenen acht Jahren konnten sich Studien- und Wissenschaftsinteressierte beim TU-Day ein Bild über das Angebot und die Forschung der Universität machen. In diesem Jahr feiert die TU-Night Premiere und sollte sie ein Erfolg werden, so könnte sie den Platz des Informationstages einnehmen. Mit 15 000 Besuchern rechnen die Veranstalter. Das entspricht ungefähr der Zahl der eingeschriebenen Studenten.
Der Informationsgedanke steht am Sonnabend im Vordergrund. Von 18 bis 22 Uhr wird am Haus der Wissenschaft über das Studienangebot der TU informiert, der Bereich um den Zentralcampus wird der Ort für Wissenschaftsaktionen, Experimente und Schnuppervorlesungen.
„Aber es wird nicht bloß ein Aufguss zu neuer Zeit“, sagt Saskia Frank vom Organisationsteam, „80 Prozent des Angebotes sind neu.“ Insgesamt werden gut 200 Programmpunkte präsentiert. Es geht nicht darum, den Wissenschaftlern bei der Arbeit zuzuschauen, sondern selbst auszuprobieren, mitzumachen oder sich bei „Schlag den Wissenschaftler“ mit den Gelehrten zu messen.
Begleitet wird das bunte Rahmenprogramm von Musik und Lichtinstallationen. Auf zwei Bühnen am Okerufer und auf dem Hauptcampus werden ab 21 Uhr neun regionale und nationale Newcomer-Bands spielen.
Mit Eintreten der Dämmerung wird der zentrale Teil der Hochschule dann zu einer großen Lichtinstallation. Unter dem Motto „Nacht, Licht, Energie“ werden die Gebäude erleuchtet und faszinierende Lichtobjekte gezeigt.
Um Mitternacht ist der Spuk vorbei, die Sozial- und Geisteswissenschaften widmen sich Gruselgeschichten und alten Zaubersprüchen, und auf der Bühne am Zentralcampus beschließt die Berliner Band „Danke!“ die erste Wissenschaftsnacht der TU Braunschweig. Zur Evaluierung, ob das Ganze ein Erfolg war oder nicht, wurde derweil eine Maschine erfunden. Beim diesjährigen MacGyver-Ideenwettbewerb war es Aufgabe, eine Maschine zu bauen, die unterscheidbar jammern und jubeln kann. Der Sieger des Wettbewerbs wird ab 19 Uhr im Audimax gekürt und steht spät nachts vielleicht noch mal auf der Bühne. Die ganze TU-Night wird live ins Internet übertragen. Auf campustv.tu-bs.de werden immer verschiedene Programmpunkte besucht und in die weite Welt getragen. Das ganze Programm gibt es im Internet unter www.tunight.de.
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