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„Die Esskultur ist eine andere“

7. Kennenlern-Treffen für Fach- und Führungskräfte der Stadt mit Rekordbeteiligung.

Von André Pause, 10.02.2013.

Braunschweig. 185 Fach- und Führungskräfte aus 33 Nationen in aller Welt kamen am gestrigen Abend zum 7. Kennenlern-Treffen der Stadt in die VW-Halle.

„Das ist Rekordbeteiligung, im vergangenen Jahr waren es 140 Teilnehmer. Die Veranstaltung spricht sich rum. Dieses Mal haben wir mit dem Besuch des Basketball-Bundesligaspiels ein echtes Highlight im Programm“, freute sich Wirtschaftsdezernent Joachim Roth.
Angesprochen werden mit dem zur Tradition gewordenen Welcome-Meeting einmal im Jahr vor allem ausländische Neuankömmlinge. „Der Kontakt wird über die Personalabteilungen der Unternehmen oder über wissenschaftliche Einrichtungen hergestellt“, skizziert Jürgen Sperber, Pressesprecher der Braunschweig Zukunft GmbH.
Viele kommen allerdings auch gerne wieder, obwohl sie nicht mehr so ganz neu in der Stadt sind. Die Elsässerin Irma Geyer ist seit vier Jahren hier zu Hause. Zum zweiten Mal ist die im Außendienst arbeitende Marketingspezialistin nun bei Kennenlern-Treffen dabei. „Das erste Mal hat es mein Arbeitgeber organisiert. Auch heute sind viele meiner internationalen Kollegen hier“, berichtet Geyer, die – wie sie selber lachend sagt – wohl nicht in Braunschweig gelandet wäre, wenn das Unternehmen, für das sie nun tätig ist, sie nicht abgeworben hätte. „Braunschweig an sich war mir aber schon bekannt. Ich habe daheim ein Schimmel-Piano, und auch von der Atomuhr hatte ich schon gehört.“ Und wie war die Umstellung? Es sei halt schon ein Unterschied, ob man Gast in einem Land ist oder wirklich dort lebt. Ungewohnt sei anfangs die deutsche Esskultur gewesen. „Das kann ich bestätigen“, wirft ihre französische Landsmännin Florence Houdin schmunzelnd ein.
Auch um diese kleinen Klippen beim Eingewöhnen im fremden Land zu umschiffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, dazu dient das Kennenlern-Treffen. Denn eines ist klar: Auf Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland kann und möchte kein international agierender Konzern mehr verzichten. „Die unterschiedlichen Kulturen sind eine Bereicherung für jedes Unternehmen“, meint auch Julien Mounier, Vorstand des Energiedienstleisters BS-Energy.
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