Anzeige

Der Welthunger - ein Thema für Braunschweig?

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. 1945 wurde an diesem Datum die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, gegründet, um die weltweite Ernährung zu sichern. Im Jahr 2016 ist dieses Ziel trotz gewisser Fortschritte noch lange nicht erreicht. Die Ortsgruppe Braunschweig der Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) sieht uns alle in der Verantwortung, unseren Teil dazu beizutragen, dass ein Ende des Hungers möglich wird und veranstaltet zum diesjährigen Welternährungstag einen Infostand in der Braunschweiger Innenstadt.

In einem Industrieland wie Deutschland scheinen Welthunger und Wasserknappheit sehr weit weg. In einer globalisierten Welt stehen die Tierzuchten und der Braten zum Mittagessen jedoch in direktem Zusammenhang zum Hunger in fernen Ländern.
Am Samstag, den 15.10.2016, von 11 bis 15Uhr informiert die ARIWA Ortsgruppe Braunschweig auf dem Kohlmarkt zum Thema Welternährung und Konsum. Ortsgruppensprecherin Michaela Stamm erklärt dazu: „Wir möchten Passanten die vegane Lebensweise näher bringen, denn nur die vegane Lebensweise kann den Welthunger bekämpfen!"
Je nach Tierart werden bis zu 10 und mehr Kilogramm Getreide zur Herstellung eines einzigen Kilogramms Fleisch benötigt. Damit gehören Fleisch und weitere Tierprodukte wie Eier, Milch und Käse zu den bedeutendsten Faktoren der Vernichtung von Grundnahrungsmitteln. Gleichzeitig verbrauchen sie enorme Mengen Trinkwasser.

Ein maßgeblich auf Tierprodukten basierender Lebensstil, wie er in Industrienationen verbreitet ist und zunehmend auch in den Rest der Welt „exportiert“ wird, trägt notwendigerweise zum Welthunger bei. Die Ernährungsweise, die wir gewohnt sind, so ARIWA, steht der Ernährung von 7 Milliarden und bald 10 Milliarden Menschen (gerundete Schätzung der Vereinten Nationen für 2050) im Wege.

Jean Ziegler, ehem. UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, findet noch drastischere Worte: „Ein Kind, das heute am Hunger stirbt, wird ermordet“.
Animal Rights Watch empfiehlt im Interesse von Mensch und Tier eine vollwertige vegane Ernährung.

Mehr Informationen zu den globalen Folgen unseres Konsums unter www.ariwa.org/folgen
Informationen zur veganen Ernährung unter www.v-heft.de

Pressekontakt Ortgruppe Braunschweig: Michaela Stamm, Tel.01749579261, E-Mail: braunschweig@ariwa.org

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA), 2004 als „die Tierfreunde e.V.“ in Siegen/NRW gegründet, ist eine gemeinnützige, bundesweit tätige Tierrechtsorganisation. ARIWA deckt die Zustände in der Tierindustrie auf und fördert eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. In Not geratene Tiere werden in Pflegestellen betreut. Die bundesweit verteilten Ortsgruppen führen Kampagnen und Aktionen gegen Tierausbeutung und für die Anerkennung von Tierrechten durch (www.ariwa.org).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.