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Auf Schlittschuhen durch den Sommer – am 8. Juni geht es los

Aufbau der Kunststoff-Bahn auf dem Sportgelände Rote Wiese. Foto: Pause
Braunschweig: Rote Wiese |

Pilotprojekt: Mobile und multifunktionale „Eisbahn“ aus Kunststoffplatten auf der Roten Wiese.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 30.05.2015.

Braunschweig. Der Aufbau ist so gut wie fertig, ab Montag (8. Juni) können Schlittschuhläufer auf dem Gelände der Sportanlage Rote Wiese in eine Sommersaison starten. Greenice heißt die Firma aus der Schweiz, die Bodenbeläge entwickelt hat, die „nahezu die Gleitfähigkeit von frisch gereinigtem Eis“ haben sollen, heißt es vom Anbieter.

Jetzt also das Pilotprojekt in Braunschweig, zunächst geplant von Juni bis September. Schulklassen können sich anmelden, für alle anderen heißt es täglich von 16 bis 21 Uhr „freie Fahrt“, sonntags bereits ab 11 Uhr. Wenn der Start erfolgreich ist, wird die Fläche auch in den Sommerferien ganztags genutzt werden können.
„Mit zwei Euro pro Person und pro Tag halten wir die Eintrittspreise bewusst niedrig“, erklärt Erster Stadtrat Christian Geiger auf Anfrage. Gerade für Kinder und Jugendliche soll das Angebot eine weitere attraktive Möglichkeit sein, in der Sommerzeit sportlich aktiv zu sein.
Eigene Schlittschuhe können mitgebracht werden, 100 Paar gibt es aber auch im Verleih. Mitarbeiter vom MTV übernehmen diesen Service. 16 mal 21 Meter groß ist die Fläche, insgesamt rund 400 Quadratmeter zum Eislaufen. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf 10 000 Euro. Weitere Kosten soll es so gut wie keine geben, das Produkt könne „energieschonend und sparsam“ betrieben werden, denn es werden nicht nur der Strom gespart, sondern auch die Kosten für Wasser und Kühlung.
„Das passt zu uns und zu Braunschweig“, sagt Christian Geiger, „wir müssen und wollen den Wünschen an eine moderne Freizeitgestaltung folgen“, erklärt er. So sei gerade im Sportbereich eine Veränderung zu beobachten; manche traditionelle Sportart sterbe langsam aus, dafür gebe es neue Angebote, die eine Großstadt einfach bieten müsse. „Die Besucherzahlen werden über die Zukunft der Kunsteisbahn entscheiden“, sagt Geiger.
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