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„Angst vor der Technik nehmen“

Auto- und Modefrühling auch heute ab 13 Uhr

Von Annette Heinze, 10.04.2010

Braunschweiger haben auch nach dem Auslaufen der Abwrackprämie Lust aufs Auto: Gestern beim Auto- und Modefrühling saßen die Passanten gerne Probe in dem einen oder anderen Modell, inspizierten Größe und Komfort von Innen- und Kofferräumen. 20 Autohäuser zeigen auch am heutigen verkaufsoffenen Sonntag 24 Automarken in der Innenstadt. Das sind laut Stadtmarketing doppelt so viele wie im Vorjahr. Einige Händler boten gestern Aktionspreise. Nicht nur aktuelle Modell sind zu sehen, sondern auch formschöne Klassiker wie der Porsche Speedstar von 1957 oder der BMW 1600 GT von 1967. Offroad-Fans kommen heute auf dem Altstadtmarkt auf ihre Kosten. Sie können auf einem Parcours unter anderem Modelle von Volvo, Skoda, Jeep und Renault Probe fahren. Unser Bild zeigt einen Blick auf den Domplatz.

Anlässlich des Auto- und Modefrühlings sind die Geschäfte heute von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Konsumzurückhaltung wegen der Krise sei in Braunschweig kaum ein Thema, sagte Volkmar von Carolath, Vorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt (AAI), gestern bei der Eröffnung auf dem Kohlmarkt im Gespräch. „Wir in Braunschweig spüren das zum Glück nicht so stark – auch wegen der Veranstaltungen, die wir organisieren.“
Die Umsätze seien, insgesamt gesehen, im Braunschweiger Einzelhandel seit etwa acht Jahren stabil und auf einem guten Niveau. Peek und Cloppenburg verzeichne seit dem Umbau zweistellige Zuwächse, nannte der AAI-Vorsitzende ein absolut positives Beispiel.
„Die Autoaussteller kommen, weil das Programm drumherum stimmt und wir so viele Leute nach Braunschweig ziehen“, sagte von Carolath. Der verkaufsoffene Sonntag in Wolfsburg kürzlich sei vergleichsweise schlecht gelaufen: „Die haben nur die Geschäfte aufgemacht.“
Apropos Rahmenprogramm: Einen informativen Anlaufpunkt bietet Volkswagen Coaching im Zelt auf dem Burgplatz. 26 Auszubildende der Standorte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg stellen gewerblich-technische Berufe vor. Besucher können gravieren, stanzen, kleine Triangel bauen: „Wir wollen Jugendlichen die Angst vor der Technik nehmen“, sagt Harald Fricke, Leiter der Berufsbildung 1. Auch mit „jungen Damen“ in technischen Ausbildungsberufen habe Volkswagen gute Erfahrungen gemacht.
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