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50 Jahre nB: Goldfinger und Mariacron

Christoph Matthies. Foto: T.A.

50 Jahre – … verdammt lange her.

Auch wenn ich mich beim Sonntagsfrühstück manchmal so fühle: Ich bin noch nicht so alt wie die nB, und das ist gut so!
Als im November 1964 die erste Ausgabe dieser Zeitung erschien, tanzten meine Eltern zu den Beatles-Songs des „A Hard Day’s Night“-Albums – und meine Großeltern wähnten den Untergang des Abendlandes nicht mehr fern. In Frankreich schaffte Louis de Funès mit dem ersten „Fantomas“-Film gerade den Durchbruch zum Komiker, während westdeutsche Kinogänger dem dritten Teil der James-Bond-Reihe entgegenfieberten, der „Goldfinger“ heißen sollte und mit Gert Fröbe als gleichnamigem Bösewicht vielversprechend besetzt war.
Wollte man sich im Herbst 1964 gepflegt die Lichter ausschießen, war nicht Wodka-Energy oder Hugo, sondern Mariacron das bevorzugte Mittel der Wahl. Gesundheitsbewusste Raucher griffen noch nicht zur E-Zigarette, sondern inhalierten genüsslich eine leichte Lord Extra, die damals ganz schwer angesagt war. Diskotheken im heutigen Sinne gab es noch nicht, zumal auch die Jobbeschreibung des DJs noch in den Kinderschuhen steckte.
Es ist verdammt lange her, dass die nB erstmals das Frühstück am Sonntag bereicherte. Seitdem hat sich viel getan, in der Musik, im Kino, auch in der Mediennutzung.
Ich freue mich auf die nächsten 50 Jahre!
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