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300 Schüler lösten knifflige Aufgaben

Landesrunde der 52. Mathematik-Olympiade für Grundschulen in Braunschweig und Umgebung im Audimax.

Von Andre Pause, 05.05.2013.

Braunschweig. „Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide, wie sie mir gefällt wie sie mir gefällt“ – Sie können sicher sein: Pippi Langstrumpf hätte es bei der Landesrunde der Mathematik-Olympiade für Grundschulen im Audimax richtig schwer gehabt.

Mehr als 30 Grundschulen aus Braunschweig und Umgebung nahmen an dem zum fünften Mal an der TU Braunschweig stattfindenden Wettbewerb teil.
Und die Aufgaben, die die 300 Dritt- und Viertklässler in zwei Stunden lösen mussten, hatten es in sich. Das Niveau liegt weit über dem der Schulen in dieser Altersklasse. „Es wird hier neben der Arithmetik und der Geometrie auch abgefragt, ob die Schüler logisch denken können“, schildert Lehrerin Heiderose Wanzelius, Koordinatorin der Mathematik-Olympiade in Niedersachsen. „Das ist schon ein unglaublich hartes Programm. Im Grunde wie Abischreiben.“
Durchgeführt wird die Veranstaltung in Kooperation mit Professor Dr. Harald Löwe (TU Braunschweig), einem Team aus engagierten Studenten und Doktoranden (mathematisches Institut UNI Göttingen und TU Braunschweig) sowie einer großen Anzahl von Schülern des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule Braunschweig. Dieses Mal hatten alle noch ein bisschen mehr zu tun, denn die Teilnehmerzahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 70 auf 300. „Wir haben im ersten Jahr mit 180 Schülern angefangen und die Zahl von Jahr zu Jahr gesteigert. Durch die zusätzliche Runde in Wolfenbüttel haben wir dieses Mal eher mit weniger Teilnehmern gerechnet. Aber dann kamen Schulen aus den Landkreisen Wolfenbüttel und Gifhorn sowie aus Jemke dazu“, lächelt Organisatorin Wanzelius. Einhundert Schüler wurden mit Anerkennungspreisen (handgeknüpfte Bonbonkette) und Medaillen geehrt. Den Schulpreis konnte die Grundschule Gliesmarode einheimsen, vor den Grundschulen Klint und Lehndorf Siedlung.
Zwischen Klausur und Ehrung gab es dann ein buntes Programm mit Zeichentrickfilmen, Spielen im Foyer oder Transportbahnrollen auf Bierkisten und vielem mehr. Hierbei wäre dann auch Pippi Langstrumpf auf ihre Kosten gekommen.
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