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Tipps zum Hecken-Schnitt: Wann ist die beste Jahreszeit?

Hecken müssen immer wieder zurück geschnitten werden, damit sie die gewünschte Form behalten. Allerdings gilt es unter anderem vor allem, die richtige Jahreszeit für die jeweilige Hecken-Art zu beachten.

Der richtige Zeitpunkt ist nicht bei allen Hecken gleich: Hier muss man zwischen den verschiedenen Heckenarten unterscheiden. Doch die Mühe lohnt sich, denn mithilfe des Schnitts zum richtigen Zeitpunkt entsteht nicht nur wieder die schöne, ursprüngliche Form, sondern die Hecke treibt auch wieder umso besser aus.

Buchsbäume: wann zurückschneiden?

Buchsbäume zählen zu den beliebtesten Heckenarten und sind in vielen Gärten anzutreffen. Auch hier reicht in der Regel ein Schnitt pro Jahr aus. Dieser sollte am besten in den Monaten Juli und August erfolgen.

Hat man sich jedoch für eine stark wachsende Buchsbaum-Art entschieden, dann sollte zwei Mal jährlich zurückgeschnitten werden. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist von März bis Juni sowie von Mai bis Juli.

Buchsbäume und andere Hecken können am einfachsten und schönsten mit Hilfe einer guten Elektro-Heckenschere aus der Garten-Abteilung im Fachmarkt geschnitten werden.

Immergrüne Hecken zurückschneiden

Eine immergrüne Hecke muss normalerweise lediglich einmal im Jahr zurückgeschnitten werden. Im Allgemeinen wird hierfür das Frühjahr empfohlen, und zwar, bevor die Hecke austreibt.

In der Regel wird zu einem konischen Schnitt geraten. Das bedeutet, dass die Pflanzen unten ein bisschen breiter gelassen werden als oben. Das entspricht dem natürlichen Wuchs und erhält die Hecke so mehr Licht.

Ebenso werden immergrüne Laubgehölze lediglich einmal im Jahr geschnitten. Hier kann man jedoch auf einen konischen Schnitt verzichten.

Rückschnitt von sommergrünen Laubhecken

Bei einer sommergrünen Laubhecke sind normalerweise zwei Schnitte, bei stark wachsenden Sorten drei Schnitte im Jahr, notwendig.

Der richtige Zeitpunkt liegt dann vor, wenn die neuen Hecken-Triebe ausgereift sind. Allerdings sollte man auf einen Rückschnitt nach dem Monat September verzichten, denn sonst bildet die Hecke sogar noch bis in den Herbst hinein junge Triebe. Diese sind dann sehr frostempfindlich und können zudem im Winter nicht ausreifen.

Heckenschnitt und Vogelschutz
Beim Schnitt einer Hecke sollte jedoch nicht nur auf die Pflanze selbst, sondern ebenfalls auf Vögel beziehungsweise auf deren Nester geachtet werden. Denn in vielen Fällen werden die Vogel-Nester leider erst dann entdeckt, wenn diese bereits beschädigt oder sogar komplett zerstört wurden. Deshalb wird im Allgemeinen empfohlen, Buchen- sowie Nadelbaumhecken nicht vor Ende Juli zu schneiden beziehungsweise von März bis September das Zurückschneiden der Hecken zu unterlassen.

Im Idealfall versichert man sich jedoch generell direkt vor dem Schnitt, dass sich in der jeweiligen Hecken keine Nester mehr befinden. Genaue Informationen bezüglich des Hecken-Rückschnittes zu den gesetzlichen Vorgaben des Vogelschutzes, der Nachbarschaftsrechte und der Vorgaben für Mieter sowie Vermieter sind unter anderem im § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes nachlesbar.
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