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Gefahrgut-Lkw verlor ätzende Flüssigkeit

Wolfsburg. Noch bis in die Abendstunden des Montags (12.5.) war die Landesstraße 295 bei Lehre-Wendhausen zwischen Wolfsburg und Braunschweig vollgesperrt, ein Gefahrgut-Fahrer hatte ätzende Flüssigkeit verloren. Den bisherigen Erkenntnissen nach stoppte ein 36 Jahre alter Fahrer seinen Sattelauflieger auf einem Pendlerparkplatz nahe der Autobahnauffahrt Braunschweig-Ost, als Verkehrsteilnehmer ihn aufmerksam machten, dass er Flüssigkeit aus seinem Aufliegertank verliere. Zur Bergung wurde die L 295 8.00 Uhr morgens an voll gesperrt. Die 14.000 Liter Ladung aus ätzender Flüssigkeit des Stoffes Dieisentrisulfat wurde in ein Austauschfahrzeug umgepumpt.
Gegen 7.35 Uhr wurde die Polizei in Lehre bereits über die Gefahrenstelle von Anliegern informiert. Neben der Feuerwehr, die schnell versuchte, die auslaufende Flüssigkeit aus dem Tank aufzufangen, wurde ein Austauschfahrzeug angefordert, um die restliche Menge des Stoffes, der zur Verbesserung der Wasserqualität in Kläranlagen eingesetzt wird, umzupumpen. Der Speditionsfahrer war mit seinem erst zwei Jahre alten Fahrzeuggespann auf dem Weg von Polen nach Holland, als er die Autobahn an der Anschlussstelle verließ.
An der Gefahrenstelle wurden neben dem Gefahrgutzug der Feuerwehr Helmstedt, Mitarbeitern des Landkreises Helmstedt auch Beamte der technischen Ermittlungsgruppe Umweltschutz der Polizei Wolfsburg eingesetzt.
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