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Tag des offenen Denkmals am 8. September

So präsentiert sich das Gebäude Markt 7 von der Hofseite aus. (Foto: Stadt Helmstedt)
02.09.2013

Neun historische Sehenswürdigkeiten öffnen am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September ihre Türen für Interessierte. Einblicke gewähren der „Pferdestall“ am Ludgerihof, das älteste Stadthaus Markt 7/8, das Juleum, die Kirchen St. Marienberg, St. Stephani, St. Ludgeri und St. Walpurgis sowie das Kloster St. Marienberg und die Begegnungsstätte St. Ludgerus.


Die offizielle Eröffnung findet um 14 Uhr im „Pferdestall“, Am Ludgerihof 5, durch Bürgermeister Wittich Schobert statt. Besichtigungsmöglichkeiten und Führungen schließen sich an. Alle Objekte sind von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die St. Stephani-Kirche steht zur Besichtigung bereits ab 11 Uhr offen.

Das Motto in diesem Jahr „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ brachte die Organisatoren Rosemarie Pohl und Herbert Rohm von der Bürgeraktion Alt Helmstedt auf die Idee, sich eingehend mit der Stadtbefestigung zu befassen. Hinter Helmstedts Stadtmauer präsentieren sich manch schöne private Gärten. Zudem ist die Stadtmauer ein wichtiges Dokument der Helmstedter Stadtgeschichte. Am Veranstaltungstag informiert Stadtführerin Rosemarie Pohl bei einem Rundgang zu diesem Thema. Start des Rundgangs ist um 14.30 Uhr am „Pferdestall“. Darüber hinaus hat die Bürgeraktion Alt Helmstedt in Kooperation mit der Stadt eine Broschüre erstellt, die am Tag des offenen Denkmals an Interessierte herausgegeben wird und auch auf der städtischen Homepage unter www.stadt-helmstedt.de heruntergeladen werden kann.

Ein besonderes „Schmuckkästchen“ gibt es am Tag des offenen Denkmals ebenfalls zu besichtigen: das älteste Wohn- und Geschäftshaus der Stadt auf dem Marktplatz. Seit Sommer 2004 hat die Tourist-Info ihren Sitz in diesem Gebäude. „Das dreigeschossige Gebäude Markt 7 aus dem Jahr 1491 wurde im Rahmen der Sanierung bauhistorisch beleuchtet“ erläutert Wolfgang Brumund vom Fachbereich Planen und Bauen. Insbesondere habe es damals kontroverse Diskussionen über die Farbgestaltung der Hausfassade gegeben. „Bei dem Haus handelt es sich quasi um ein Haus im Haus und es gibt viele historische Besonderheiten zu sehen“ verspricht Wolfgang Brumund einen interessanten Aufenthalt im ältesten Haus der Stadt. Ganz aufmerksamen Besuchern fällt vielleicht sogar die mumifizierte Fledermaus hinter Glas auf.

Quelle: Stadt Helmstedt
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