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Wolfsburg ist gut gerüstet

Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadträtin Iris Bothe und Carola Kirsch, Leiterin Geschäftsbereich Jugend.

Betreuungsanspruch zum 1. August: Stadt Wolfsburg erreicht 50-prozentige Betreuungsquote

Die kleinsten Wolfsburger sind gut versorgt: Mit dem Beginn des Rechtsanspruches zum 1. August erreicht die Stadt Wolfsburg bei der Betreuung von Kindern zwischen einem und drei Jahren eine Quote von 50 Prozent. Das bedeutet, dass für die Hälfte aller Kinder in dieser Altersgruppe ebenso wie für 10 Prozent der Kinder in der Altersgruppe unter einem Jahr, Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.

Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und deckt sich mit dem ermittelten Bedarf. "Wir freuen uns sehr, dass wir allen Eltern, die zum 1. August einen Betreuungsplatz für ihre Kinder benötigen, auch ein Angebot für die Betreuung machen konnten. Das ist ein wichtiges Signal für Wolfsburger Familien, Kinderbetreuung wird bei uns groß geschrieben", erklärt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Der enorme Ausbau der Kinderbetreuung ermöglicht zukünftig außerdem eine flexiblere Vergabe der Plätze im laufenden Jahr", so der Oberbürgermeister weiter.
Insgesamt stehen den Ein- und Zweijährigen sowie den unter Einjährigen 1.120 Betreuungsplätze zur Verfügung. Diese wurden in Krippen, in altersübergreifen Kindergartengruppen und in der Tagespflege geschaffen. Der Ausbau der Kinderbetreuung wurde in den letzten Monaten mit Hochdruck vorangetrieben: Es wurde geplant, konzipiert, fleißig an-, um- und neugebaut und hochwertige Systembauten als Interimslösungen aufgestellt. Wichtig war dabei auch der Schulterschluss mit den freien Trägern vor Ort, der die Planung und Umsetzung vieler kreativer Ansätze und Betreuungskonzepte erst möglich machte.
Insbesondere in den letzten Monaten ist die Zahl der Tagesmütter und -väter stark angestiegen. Wichtig waren dabei vor allem die Festanstellungsmodelle und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, die einen zusätzlichen Anreiz schaffen, um viele neue Tagesmütter und -vätern zu gewinnen. Gut angenommen wird auch das neue Konzept des Groß.FamilienNestes, in dem drei Fachkräfte bis zu zehn Kinder betreuen.
Stadträtin Iris Bothe ist ebenfalls sehr zufrieden mit der aktuellen Betreuungsquote und freut sich, dass die Wolfsburger Eltern so gut versorgt werden können. Dennoch wird die Stadt Wolfsburg die Kinderbetreuung in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen: "Wir haben uns hohe Ziele gesteckt und freuen uns, dass wir diese erreicht haben. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Nachfrage mit dem bestehenden Angebot weiter ansteigen wird, deshalb werden wir weitermachen und die Kinderbetreuung in Wolfsburg noch weiter ausbauen", erläutert die Stadträtin. "Wir möchten den Eltern in Wolfsburg ideale Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten", so Bothe. Aus diesem Grund wird die Stadt Wolfsburg die Kinderbetreuung bis Ende 2015 bedarfsgerecht weiter ausbauen. Das erklärte Ziel ist eine Betreuungsquote von 75 Prozent.
Die Wolfsburger Betreuungslandschaft kommt aber nicht nur bei den hiesigen Familien gut an, auch Fachkräfte zieht es nach Wolfsburg. Die Stadtverwaltung konnte die vielen offenen Stellen mit qualifiziertem Fachpersonal besetzen und hat mit einer Kampagne erfolgreich die Werbetrommel gerührt. Insgesamt gingen bei der Stadt Wolfsburg in den letzten Wochen und Monaten mehr als 150 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet ein und wurden an die Träger weitergeleitet.

Quelle: Stadt Wolfsburg
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