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Polizeimeldungen aus Salzgitter

Lebenstedter "dreht durch"

Gleich sechs besorgte Bürger meldeten sich am Freitag Abend telefonisch bei der Polizei, um zu melden, dass ein 38 Jahre alter Mann auf dem Hirschgraben in Salzgitter-Lebenstedt unentwegt sogenannte Polenböller zünde und ansonsten die Anwohner terrorisiere bzw. bedrohe.

Am Tatort wurden durch ihn die eingesetzten Polizeibeamten (drei Streifenwagen), sowie zwei seiner Nachbarn (männlich, 35 Jahre und 22 Jahre alt) aufs Übelste beschimpft und beleidigt. Dieses vollzog er in penetranter Weise und benutzte überwiegend Begriffe aus dem "Schmuddelsexmilieu", gespickt mit sehr unschönen Äußerungen der Fäkalsprache.
Zwischenzeitlich hatte er sich mit einer 70 cm langen (scharf geschliffenen) Machete bewaffnet und bedrohte damit jeden, der sich in den Weg stellte. Trotz mehrfacher polizeilicher Aufforderung stieß er weiterhin Beleidigungen aus und zerschlug mit der Machete einen Blumentopf und eine Plexiglas-Scheibe.

Nachdem der Mann durch die Beamten überwältigt und festgenommen wurde, endete sein Wirken zunächst in einer Gewahrsams-Zelle. Ein Alco-Test förderte den Promille- Wert von 2,19 zutage. Die Machete wurde sichergestellt. Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung folgten.

Aber das war noch nicht alles: Noch während der Blutprobenentnahme durch einen Arzt stellte sich heraus, dass gegen den 38-jährigen ein Haftbefehl bestand. Deshalb endete für ihn der Abend in einer Justizvollzugsanstalt.
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