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Internationaler Workshop

Don Camillo und Peppone - die Wahrzeichen des Stadtteils Detmerode. Foto: Stadt Wolfsburg

Im Alvar-Aalto-Kulturhaus beschäftigen sich Studenten aus halb Europa mit Detmerode.

Wolfsburg, 27.02.2014.

Detmerode ist ein städtebauliches Juwel der 1960er Jahre. Doch wie lassen sich die baulichen Qualitäten dieses Stadtteils bewahren und wie lässt er sich gleichzeitig fit machen für die Zukunft? Mit diesen spannenden Fragen zwischen Erhaltung und Erneuerung will sich ein Internationaler Studentenworkshop vom 25. April bis 9. Mai in Wolfsburg beschäftigen.

Beteiligt sind fünf Hochschulen aus Leuven in Belgien, Tallinn in Estland, Bratislava in der Slowakei, dem italienischen Mailand und Frankfurt am Main. Das Programm wird von der europäischen Gemeinschaft großzügig unterstützt.
Professor Wolfgang Jung von der Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachgebiet Architekturgeschichte und Denkmalpflege, organisiert derzeit das Projekt in Wolfsburg als weiteren Schritt in einer Kooperation europäischer Hochschulen, die seit Jahren besteht. Ziel ist es, über verschiedene Fachrichtungen hinweg Konzepte zu entwickeln, um ein bedeutendes Ensemble aus dem 20. Jahrhundert zu sanieren.
"In Wolfsburg habe ich mit dem Forum Architektur und dem Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung im Baudezernat der Stadt nicht nur zwei offene und sehr kooperative Partner vor Ort gefunden, sondern darüber hinaus ein sehr spannendes Thema. Nach Workshops über bedeutende Einzeldenkmale, zuletzt in Dessau und in Berlin, haben wir dieses Jahr die Gelegenheit, uns mit einer besonders anspruchsvollen Satellitenstadt zu beschäftigen", unterstreicht Jung.
Rund 60 Studierende und 15 Hochschullehrer werden in den Räumen des Alvar-Aalto-Kulturhauses und vor Ort in Detmerode arbeiten. "Mit diesem Projekt werden alle Werkstätten und Hörsäle des Kulturhauses für 14 Tage zur Denkstube", freut sich Nicole Froberg, Leiterin des Forum Architektur. "Obwohl die Ergebnisse nicht zur direkten Umsetzung gedacht sind, wird uns das versammelte internationale Fachwissen wichtige Impulse geben", erklärt Kai-Uwe Hirschheide, den als Geschäftsbereichsleiter stadtplanerische wie denkmalpflegerische Gesichtspunkte gleichermaßen interessieren.
Geplant sind begleitende Impulsvorträge parallel zum Workshop. Die Ergebnisse werden am Freitag, 9. Mai, zwischen 11 und 13 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus, Hörsaal 1, Porschestraße 51, in Wolfsburg vorgestellt und anschließend für vier Wochen im Schaufenster der Kulturinfo am Marktplatz gezeigt.
Die Veranstaltungen sind öffentlich. Ein genaues Vortragsprogramm folgt noch. Begleitend erscheint eine Dokumentation, die einige Wochen nach dem Ende des Projekts im Internet verfügbar sein wird.


Quelle: Stadt Wolfsburg
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