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Carl Gretes Schärpe ziert das Wolfsburger Rathaus

Carl Gretes Schärpe. (Foto: Stadt Wolfsburg)
03.09.2013

Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk erhielt die Stadt Wolfsburg kürzlich aus dem Rheinland. Dr. Peter Brommer, ein Nachfahre des Vorsfelder Bürgermeisters Carl Grete, überreichte Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine über 150 Jahre alte schwarz-rot-goldene Schärpe seines Urahnen.

Ihren Platz findet die Schärpe im 1. Obergeschoß des Rathauses, ganz in der Nähe der Wappen der Wolfsburger Ortsteile und des Ratssitzungssaales. Die Stadt Wolfsburg bedankt sich ausdrücklich bei Dr. Peter Brommer für dieses historisch wertvolle Geschenk, das nun öffentlich zugänglich präsentiert werden kann. Karl Grete trat für seine politische Überzeugung ein und zeigt damit gesellschaftliches Engagement, das auch heute noch Vorbildcharakter hat.
Der Bürgermeister und Freund Hoffmann-von-Fallerslebens lebte in politisch turbulenten Zeiten. Er setzte sich für die Einheit Deutschlands und Pressefreiheit ein und riskierte damit politische Verfolgung und den wirtschaftlichen Abstieg seines Kaufmannsunternehmens. 1845 gründete er den Bürgerverein Vorsfelde, der sich bald von einer kulturellen Organisation zu einem politischen Forum entwickelte. Hier diskutierten die Mitglieder über Fragen wie Pressefreiheit, Wahlrecht und Volksbewaffnung. Parallel dazu gründete und leitete Carl Grete im Rahmen der Märzrevolution von 1848 die Vorsfelder Bürgerwehr.
Die Farben Schwarz, Rot und Gold wurden zunächst von studentischen Verbindungen getragen und symbolisieren die Forderung nach Freiheit und nationaler Einheit. Bis heute stehen diese Farben für die Bundesrepublik Deutschland und deren Werte- und Rechtssystem.
Im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde ist eine Straße nach Carl Grete benannt, sowie eine Medaille, die der Ortsrat verdienten Vorsfelder Persönlichkeiten verleiht.

Quelle: Stadt Wolfsburg
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