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Arbeiten am Bahnhofstunnel beginnen

Eine der beiden Tunnelröhren bleibt für den Ost-West-Verkehr immer befahrbar.

31.08.2013
Die Arbeiten am Bahnhofstunnel in Wolfsburg im Zuge der Heinrich-Nordhoff-Straße beginnen am Montag, 9. September, in den Vormittagsstunden und dauern dann voraussichtlich fünf Monate an. Erneuert wird der Belag der Tunneleinfahrten im Rampenbereich. Außerdem werden die Fliesen sowie die Schallschutzsteine an den Wänden abgebrochen. Anschließend wird der Tunnel komplett neu gestaltet. "Ich freue mich, dass wir nun mit den Arbeiten für die Sanierung und Neugestaltung endlich starten können. Der Tunnel hat eine besonders hohe Nutzungsfrequenz und ist für Wolfsburg daher sehr wichtig", unterstreicht Stadtbaurätin Monika Thomas.
Während der gesamten Bauphase wird immer jeweils eine Tunnelröhre geöffnet bleiben, zu Beginn die Nordröhre. "In der jeweils anderen Unterführung fließt der Verkehr immer von Ost nach West, so dass der Verkehr hin zum Volkswagenwerk in den Morgenstunden weitgehend störungsfrei laufen sollte. Das war uns sehr wichtig", erklärt der Stadtbaurätin. Die entgegengesetzte Fahrtrichtung wird für die Zeit der Tunnelarbeiten über die leistungsfähigen Straßen, Lessingstraße, Heinrich-Heine-Straße, Braunschweiger Straße/Siemensstraße und über den Berliner Ring auf Dauer weiträumig umgeleitet.
Die Ampelphasen auf der Umleitungsstrecke werden insbesondere für die Nachmittagsstunden entsprechend der Verkehrssituation angepasst. Trotz der Optimierungen werden sich erhebliche Behinderungen besonders in den Nachmittagsstunden aber nicht vermeiden lassen. Durch zusätzliche Ausweichverkehre kann es auch die gesamte Innenstadt zeitweise betreffen. Die Stadt bittet vor dem Hintergrund bereits jetzt um Verständnis.
Die südliche Tunnelröhre wird zunächst für rund einen Monat gesperrt belieben. In dieser Zeit fließt der Ost-West-Verkehr wie gewohnt durch die nördliche Unterführung. Anschließend soll für dann zwei Monate der Ost-West-Verkehr in den südlichen Tunnel umgeleitet werden und an der Nordröhre wird gearbeitet.
In der dritten und letzten Bauphase, die wiederum etwa zwei Monate dauert, fährt der Ost-West-Verkehr dann wieder im Endzustand in der nördlichen Unterführung. In der südlichen Röhre wird es dann bereits wieder eine einspurige Verkehrsführung von West nach Ost geben.
Die Fahrbahn muss saniert werden, weil die Abdichtung auf der Betonsohle undicht geworden ist. Weil ein Verbund zwischen Wandfliesen und Betonwand in großen Teilen nicht vorhanden ist, müssen die Fliesen von den Wänden entfernt werden. Die Schallschutzsteine sind durch Frost zerstört worden. Die Kosten für das Projekt betragen rund eine Millionen Euro.
Die Arbeiten finden an sechs Tagen von montags bis sonnabends statt. In den Nachtstunden darf aus Gründen der Lärmbelästigung nicht gearbeitet werden. Während der gesamten Bauzeit sind der Hauptbahnhof, das Phaeno und das Designer Outlet Wolfsburg (DOW) wie bisher aus Osten und Westen zu erreichen.

Quelle: Stadt Wolfsburg
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