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Spielfreude bis kurz vor Eins

„Musik ist das Beste“, sprach Headliner Jochen Distelmeyer wie gegossen in eine Pause zwischen zwei Songs. Fotos: A. Pause

Das Movimentos-Musikfestival „Move On Up“ bot einen Querschnitt an Pop-Möglichkeiten.

Von André Pause, 28.05.2014.

Wolfsburg. Das Musikfestival „Move On Up“ markiert traditionell den Abend im Movimentos-Kalender, der am meisten aus dem Rahmen fällt. Das war auch dieses Mal so. Außergewöhnliche wie innovative Künstler gaben sich am Wochenende im Wolfsburger Hallenbad die Klinke in die Hand.

The Majority Says aus dem schwedischen Linköping verdrehten dem Publikum mit gefälligem Songwriterpop die Köpfe. Im Anschluss elektropopte das Trio Sizarr – der wohl geschmacksicherste Export aus dem pfälzischen Landau seit Harald Schmidts „Die dicken Kinder“ – versehen mit Indie-und New-Wave-Einsprengseln. Dabei ließen, es gibt schlechtere Referenzen, abwechselnd James Blake und Antony Hegarty grüßen. Weniger gut zur Geltung kam die Elektro-Folk-Melange der brasilianischen Konzeptkünstlerin Cibelle im halligen Springerbecken. Ganz im Gegensatz dazu Jochen Distelmeyer.

Der Mann hatte Bock – und jeder hat es gemerkt. Die Folge: ein knapp zweistündiger vor Kraft strotzender Konzerttraum bis kurz vor Eins, mit älteren Blumfeld-Songs und Solomaterial.
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