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Schwere Verpuffung kostete ein Leben

Spezialisten der Gifhorner Polizei konnten am Montagnachmittag die Ursache einer schweren Verpuffung ermitteln, bei der am Sonntagabend gegen 19.25 Uhr in Winkel eine 73-jährige Frau aus dem Landkreis Leer ums Leben kam.

Der 47-jährige Hausbewohner hatte nach bisherigen Erkenntnissen und Auswertung der Spurenlage aus einem 5-Liter-Kanister den flüssigen Brennstoff Bioethanol in ein noch brennendes Tisch-Dekofeuer geschüttet. Obwohl es sich bei diesem Dekofeuer um eine Metallschale mit lediglich 20 Zentimeter Durchmesser handelte, kam es durch die Zugabe des Bioethanols zu einer extremen Verpuffung.

Bei dieser fatalen Reaktion wurde die 73-jährige tödlich verletzt. Der 47-jährige erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen, ebenso dessen 31-jährige Lebensgefährtin. Beide werden derzeit in Spezialkliniken in Hannover bzw. Hamburg behandelt und schweben nach wie vor in akuter Lebensgefahr.

Der 75-jährige Ehemann der Verstorbenen liegt mit vergleichsweise leichten Brandverletzungen im Klinikum in Gifhorn.
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